<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>

<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://Wave.twoday.net/">
    <title>Die Kultur Welle von Underground (Rubrik:Widerstand und Literatur)</title>
    <link>http://Wave.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>resistance in underground</dc:publisher>
    <dc:creator>resistance in underground</dc:creator>
    <dc:date>2005-04-13T15:37:49Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://twoday.net/static/Wave/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://Wave.twoday.net/stories/517820/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://twoday.net/static/Wave/images/icon.jpg">
    <title>Die Kultur Welle von Underground</title>
    <url>http://twoday.net/static/Wave/images/icon.jpg</url>
    <link>http://Wave.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://Wave.twoday.net/stories/517820/">
    <title>In Memoriam</title> 
    <link>http://Wave.twoday.net/stories/517820/</link>
    <description>&lt;b&gt;Arthur Miller ist tot&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;113&quot; height=&quot;167&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/millera.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weltber&amp;uuml;hmte Dramatiker und Moralist Amerikas erlag einem Krebsleiden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arthur Miller wohnte der tiefe, ungebrochene Ernst eines Osteurop&amp;auml;ers. Als Kind polnisch-&amp;ouml;sterreichischer Juden wurde er am 17. Oktober 1915 im New Yorker Stadtteil Harlem geboren. Sein Vater hatte es dort als Kleiderfabrikant allm&amp;auml;hlich zu Wohlstand gebracht, doch platzte der sch&amp;ouml;ne Traum von Geld.&quot;Ich glaube, dass es etwas im Menschen gibt, das allen tief greifenden Ver&amp;auml;nderungen widersteht. Eine Art Atavismus, der Vergangenes bewahren, einen physischen Zustand erhalten will&quot;, sagte Miller erst vor knapp drei Jahren. Das aus famili&amp;auml;ren wie pers&amp;ouml;nlichen Erfahrungen in die eigene Existenz Eingeschriebene wollte Miller denn auch stets wahren und wiederbeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Sturz des Menschen, seiner Angreifbarkeit, von der schicksalhaften Unbehaustheit (nicht nur einer Auswandererfamilie) erz&amp;auml;hlt Millers Werk. An und in der f&amp;uuml;r seine Familie &amp;auml;u&amp;szlig;erst folgenschweren Wirtschaftskrise hat sein schreiberisches Schaffen seinen Ausgang genommen.&lt;br /&gt;
Er hat der Amerikanischer Traum f&amp;uuml;r Illusion gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ber&amp;uuml;hmtesten B&amp;uuml;hnenwerk, Tod eines Handlungsreisenden, f&amp;uuml;r das Miller 1949 den Pulitzerpreis erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Theater hier ist eine reine gesch&amp;auml;ftliche Angelegenheit&quot;, bekannte er missmutig ein und war zugleich erfreut &amp;uuml;ber die Beliebtheit seiner St&amp;uuml;cke in Europa. Miller war einer der letzten Vertreter des psychologisch-realistischen Illusionstheaters, das selbst am traditionalistischen amerikanischen Dramenhimmel freilich vielfach &amp;uuml;berholt war; er nahm sich Ibsen zum Vorbild. Seiner moralischen Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e hat das keinen Abbruch getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;170&quot; height=&quot;124&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/miller.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren und Risiken des Existierens hat der schnell zur lebenden Legende der amerikanischen Dramatik gewordene Autor in seinem Leben stets mitgetragen und sie im Auftrag seines einbekannten Wahrheitsbewusstseins an das Publikum weitergegeben. Als mittlerweile knapp 90-J&amp;auml;hriger hat er, lange Zeit als &quot;Gewissen der amerikanischen Nation&quot; begriffen &amp;#8211; f&amp;uuml;r Europa unh&amp;ouml;rbar &amp;#8211; noch die Bush-Politik im Irak kommentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Bewusstsein und das Gesp&amp;uuml;r f&amp;uuml;r die richtige Seite, das hatte Miller schon fr&amp;uuml;h, da war er noch Lagerarbeiter oder (manchmal parallel) so genannter Nacht-Journalist in kleinen Zeitungen, um sich sein Literatur- und Theaterstudium finanzieren zu k&amp;ouml;nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sp&amp;auml;ter, als er w&amp;auml;hrend der McCarthy-&amp;Auml;ra in den 50er-Jahren als &quot;Anh&amp;auml;nger der Kommunisten&quot; angeklagt war, hat er seine Standhaftigkeit so unter Beweis gestellt, wie es sich f&amp;uuml;r einen mit Marilyn Monroe an den Rand des Glamours gekommenen (Ehe-)Mannes ziemte: Der Vorwurf &quot;unamerikanischer Aktivit&amp;auml;ten&quot; w&amp;auml;re vom damaligen Vorsitzenden einen Tag vor dem Verhandlungstermin zur&amp;uuml;ckgenommen worden, wenn sich die Monroe mit dem Beamten fotografieren h&amp;auml;tte lassen. Monroe und Miller entschieden sich f&amp;uuml;r die &quot;Staatsfeindschaft&quot;. Ein Jahr sp&amp;auml;ter wurde die Klage fallen gelassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit zwei gro&amp;szlig;en Frauen des 20. Jahrhunderts verheiratet. Nach seiner f&amp;uuml;nfj&amp;auml;hrigen Ehe mit Monroe hat er 1962 die aus &amp;Ouml;sterreich geb&amp;uuml;rtige, vor fast genau zwei Jahren verstorbene Fotografin Inge Morath geheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Widerstandler.</description>
    <dc:creator>resistance in underground</dc:creator>
    <dc:subject>Widerstand und Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 resistance in underground</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-11T22:53:21Z</dc:date>
  </item> 


<textinput rdf:about="http://Wave.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://Wave.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
