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    <title>Die Kultur Welle von Underground (Rubrik:55.Berlinale)</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>resistance in underground</dc:publisher>
    <dc:creator>resistance in underground</dc:creator>
    <dc:date>2005-04-13T15:37:49Z</dc:date>
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    <title>Die Kultur Welle von Underground</title>
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    <title>Fateless ging leer aus</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Es gab keinen Preis f&amp;uuml;r die Verfilmung des des weltweit beachteten Romans von Imre Kert&amp;eacute;sz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;91&quot; height=&quot;140&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/fateless buch.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entt&amp;auml;uschender Nachr&amp;uuml;cker&lt;br /&gt;
Auf wenig Gegenliebe stie&amp;szlig; bei der  Vorstellung der f&amp;uuml;r den Wettbewerb nachnominierte ungarische Film Fateless nach dem Buch Roman eines Schicksallosen von Imre Kert&amp;eacute;sz. Der Film war nachger&amp;uuml;ckt, nachdem Heights von Chris Terrio mit Glen Close &amp;uuml;berraschend die Teilnahme am Wettbewerb zur&amp;uuml;ckgezogen hatte. Doch die hoch gesteckten Erwartungen an die Verfilmung des weltweit beachteten Romans haben sich gestern nicht erf&amp;uuml;llt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;135&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/gyurka.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imre Kert&amp;eacute;sz hat als Jugendlicher die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und Buchenwald &amp;uuml;berlebt. Aus der Perspektive dieses heranwachsenden Jungen schildert die Romanverfilmung in detailgenauen Einzelheiten den Weg,den die j&amp;uuml;dische Bev&amp;ouml;lkerung Budapests w&amp;auml;hrend des Zweiten Weltkriegs nahm: vom Zwang zum Kauf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;216&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/gyuri.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des gelben Sterns &amp;uuml;ber dessen Ann&amp;auml;hen an die Kleidungsst&amp;uuml;cke bis zu den Deportationen; die verschiedenen Stationen in Auschwitz, Buchenwald und Zeitz; die Befreiung aus den Lagern und die R&amp;uuml;ckkehr ins Nachkriegs-Budapest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;217&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/fateless1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, dem Schrecken neue, bislang noch nicht gekannte Bilder zu geben, die gewisserma&amp;szlig;en die Innenwelt eines KZ-H&amp;auml;ftlings zeigen sollen, gelang nur teilweise,beinahe sch&amp;ouml;nf&amp;auml;rberisch war f&amp;uuml;r manche der &amp;#8211; beinahe &amp;#8211; durchgehende Sepia-farbene Schleier, der &amp;uuml;ber dem Leid lag. doch damit nicht genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;298&quot; height=&quot;198&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/fateless.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rande der Ertr&amp;auml;glichkeit waren die Bilder nicht, doch daf&amp;uuml;r qu&amp;auml;lte die pomp&amp;ouml;se und kitschige Orchestrierung Ennios Moricones, die zielsicher jeden ber&amp;uuml;hrenden Moment des Films mit zuckriger So&amp;szlig;e &amp;uuml;bergoss. Bei so viel emotionalem Direktangriff blieben viele Zuschauer trotz es bedr&amp;uuml;ckenden und bewegenden Themas eiskalt und verlie&amp;szlig;en vorzeitig den Saal, was einer H&amp;ouml;chststrafe gleichkommt.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungarn / Deutschland / Gro&amp;szlig;britannien 2005&lt;br /&gt;
Regie:Lajos Koltai  &lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;135&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/koltai.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptdarsteller: P&amp;eacute;ter Vall, Mikl&amp;oacute;s B. Sz&amp;eacute;kely, Zolt&amp;aacute;n Bezer&amp;eacute;dy, P&amp;eacute;ter Vall &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigendlich schade,es war ein Thema zum Widerstand..</description>
    <dc:creator>resistance in underground</dc:creator>
    <dc:subject>55.Berlinale</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 resistance in underground</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-19T11:52:49Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://Wave.twoday.net/stories/530203/">
    <title>Zwei Silberne B&amp;auml;ren gingen an</title> 
    <link>http://Wave.twoday.net/stories/530203/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Sophie Scholl-Die letzten Tage&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;339&quot; height=&quot;226&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/scholl.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstandsgruppe der &quot;Wei&amp;szlig;en Rose&quot;, die in den Jahren 1942 und 43 in sechs Flugbl&amp;auml;ttern zum Widerstand aufrief, den meisten gel&amp;auml;ufig. Das mutige Handeln der M&amp;uuml;nchner Studenten, allen voran Hans und Sophie Scholl, und ihres Professors Kurt Huber steht inzwischen au&amp;szlig;er Frage, seltsame Selbstmord- und Kamikaze-Theorien sind vom Tisch. Dazu haben auch Filme wie Michael Verhoevens &quot;Die wei&amp;szlig;e Rose&quot; beigetragen, der 1982 den Bundesfilmpreis erhielt. Noch hat man das Gesicht der Hauptdarstellerin Lena Stolze vor Augen, wenn man an die &quot;Wei&amp;szlig;e Rose&quot; denkt. Dennoch hat man sich nun zu einem neuen Film &amp;uuml;ber Sophie Scholl entschieden: &quot;Sophie Scholl - Die letzten Tage&quot;.&lt;br /&gt;
Unter den neuen Produktionen &amp;uuml;ber Deutschlands Nazi-Vergangenheit ist diese sicherlich die wichtigste. So fand sie zuletzt auch ihren Platz als im Wettbewerb der Berlinale.Und hat schliesslich zwei Silbernen B&amp;auml;ren erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;339&quot; height=&quot;223&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/scholl1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wahrt den Abstand zu den T&amp;auml;tern, er menschelt nicht auf unangemessene voyeuristische Weise. Dennoch ist man nicht ganz froh mit diesem Dokudrama, das sich streng an Fakten h&amp;auml;lt. Der Autor Fred Breinersdorfer schrieb das Drehbuch nach Polizei- und Prozessprotokollen, die bis 1989 in Sicherheitsarchiven der DDR verschlossen waren. Sollte das Andenken der &quot;Wei&amp;szlig;en Rose&quot; verborgen bleiben, um die Geschichte des kommunistischen Widerstands nicht zu relativieren, ihm nicht seine Einmaligkeit zu nehmen? Fast scheint es so - ein bitterer Treppenwitz der Geschichte.&lt;br /&gt;
Breinersdorfer und der sorgf&amp;auml;ltige Regisseur Marc Rothemund konzentrieren sich auf die letzten sechs Tage der M&amp;uuml;nchner Widerstandsgruppe und ihrer Heldin Sophie Scholl, die zusammen mit ihrem Bruder Hans am 18. Februar 1943 beim Verteilen von Flugbl&amp;auml;ttern, die zum Widerstand gegen Hitler aufriefen, im Lichthof der M&amp;uuml;nchner Universit&amp;auml;t festgenommen wurde. Nach kurzem Prozess wurden sie am 22. Februar zusammen mit anderen Mitgliedern der Gruppe hingerichtet.&lt;br /&gt;
&quot;Wollen wir weiter einem Dilettanten das Schicksal unserer Armeen anvertrauen? Wollen wir den niedrigsten Machtinstinkten einer Parteiclique den Rest unserer deutschen Jugend opfern? Nimmermehr! Der Tag der Abrechnung ist gekommen, der Abrechnung der deutschen Jugend mit der verabscheuungsw&amp;uuml;rdigsten Tyrannis, die unser Volk erduldet hat&quot;, hatte es im sechsten und letzten Flugblatt der &quot;Wei&amp;szlig;en Rose&quot; im Februar 1943 gehei&amp;szlig;en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;339&quot; height=&quot;223&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/scholl2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text besticht in seiner Klarheit auch Jahrzehnte danach, K&amp;uuml;hnheit und Mut der Schreiber und Verteiler sind bewunderungsw&amp;uuml;rdig und jenseits blo&amp;szlig;en Eifers. So ist zu bedauern, dass sich der Film nun beinahe ausschlie&amp;szlig;lich auf die Zeit nach der Verhaftung, auf das Polizeiverh&amp;ouml;r und den Prozess vor dem Volksgerichtshof Freislers beschr&amp;auml;nkt. H&amp;auml;tte man etwa die Perspektive Sophie Scholls eingenommen, dann w&amp;auml;ren Motive und Werdegang der mutigen Studentin eindrucksvoller zu zeigen gewesen. So aber bekommt der verh&amp;ouml;rende M&amp;uuml;nchner Polizeischerge namens Mohr (Alexander Held) eine seltsam &amp;uuml;bergewichtige, unangemessene Bedeutung. Es interessiert letztlich aber nicht wirklich, ob er der Verhafteten tief in seinem Innersten gerne eine Chance gegeben h&amp;auml;tte. Er hat es nicht getan. Er nimmt hier blo&amp;szlig; den Platz weg, der anderen geb&amp;uuml;hrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;339&quot; height=&quot;226&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/Wave/images/scholl3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sophie Scholl - Die letzten Tage&quot; wollte sich offenbar allzu bewusst von seinen Vorg&amp;auml;ngern zum selben Thema unterscheiden. Zuweilen ergeht sich der Film tats&amp;auml;chlich in erm&amp;uuml;denden Disputen, wenn er tagelange Verh&amp;ouml;re in zeitlich-r&amp;auml;umlicher Einheit zusammenzieht. Gl&amp;uuml;cklicherweise aber wei&amp;szlig; der Zuschauer l&amp;auml;ngst, auf wessen Seite das wahre Recht zu finden ist. Julia Jentsch allerdings ist eine Sophie Scholl, die &amp;uuml;berzeugt, weil sie das Ged&amp;auml;chtnis an die zeitgeschichtliche Figur und damit den zeitlichen Abstand geradezu mitzuspielen scheint. Sie verwandelt sich die gro&amp;szlig;e Rolle v&amp;ouml;llig unpathetisch an. Doch h&amp;auml;tte man ihr - wie dem gesamten Film - mehr Atem, mehr von der Leichtigkeit des Rahmens geg&amp;ouml;nnt. Dort sind Sophie Scholl und ihre Freundin am Lautsprecher zu sehen. Sie lauschen Swingmusik und sind noch voller Heiterkeit. Eine Heiterkeit, die erst am Ende wiederkehrt, wenn sp&amp;auml;t, zu sp&amp;auml;t f&amp;uuml;r viele, doch das Gute siegt.</description>
    <dc:creator>resistance in underground</dc:creator>
    <dc:subject>55.Berlinale</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 resistance in underground</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-19T11:00:05Z</dc:date>
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